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Fefes Blog

Stand: 27.07.2017 23:10:21

Ich hatte ja vor einer Weile geschrieben, dass ich ein Schenker-Notebook habe, mit dem ich auch soweit zufrieden war. Bin ich auch größtenteils immer noch, aber es gibt doch einen Fehler, den ich hier mal zu Protokoll geben will, weil es sich, wenn man nach dem Symptomen googelt, um einen Serienfehler zu handeln scheint. Schenker-Notebooks sind, wie auch diverse andere Notebooks auch, ursprünglich Barebones von Clevo. Die Symptome sind spontane Bluescreens unter Windows in SynTP. sys mit Fehler DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL (gelegentlich auch ein anderer Fehler aber auch in SynTP. sys). Das passiert im Allgemeinen während hoher Systembelastung, beispielsweise während Videospielen. Das Internet ist voll von Fehlerbeschreibungen dieser Art, einige wenige (gefühlt die Ausnahme, aber das kann auch an meinem Sample liegen) auch bei anderen Herstellern als Clevo. Lösungen scheint es keine zu geben. Viele Foren schlagen dann so die üblichen hilflosen Verdächtigen vor, GPU-Treiber updaten, Antivirus deinstallieren, Patches einspielen, blablah, das ist alles Bullshit. Also bis auf Antivirus wegmachen jetzt :-)Das kann man auch nicht auf ein Hardwareproblem schieben, weil das ein völlig eindeutiger Programmierfehler im Treiber ist. Wer sich mit Treiberprogrammierung unter Windows ein bisschen auskennt: Das passiert, wenn ein Treiber in einem kritischen Pfad auf Speicher zugreift, der aus dem Speicherpool mit Paging kommt statt aus dem Non-Paged Pool. Speicher aus dem Paging-Pool kann vom Kernel rausgeswappt werden, und der Zugriff darauf führt dann dazu, dass die Speicherseite nachgeladen werden muss. Unter Linux ist von Kerneltreibern allozierter Speicher grundsätzlich nicht swapbar, unter Windows aus historischen Gründen doch. Nun ist das nicht generell verboten, im Windows-Kernel auf page-baren Speicher zuzugreifen, aber es gibt eben Situationen, in denen es nicht geht. Zum Beispiel wenn man gerade einen Interrupt bearbeitet, oder von jemanden aufgerufen wird, der einen Interrupt bearbeitet. Weil während dieser Operation ein zentraler Mutex im Kernel gehalten wird, würde das Auslösen von Paging zu einem Deadlock führen. Wenn der Kernel das also feststellt, gibt es sofort einen Bluescreen. Dieser Bug kann auch auftreten, wenn ein Treiber in einer Interrupt-Routine auf völlig ungemappten Speicher zugreift, also einem wilden Zeiger hinterherrennt oder so. Es gibt, kurz gesagt, keine Entschuldigung für dieses Verhalten. Nein, da ist nicht "das Mainboard zu warm geworden" oder "die Hardware hat ne Macke". Das ist ein Programmierfehler im Treiber. Gut, außer das Mainboard ist so doll zu warm geworden, dass der RAM Mist zurückliefert, aber dann ist auch alles andere zu spät und das würde nicht reproduzierbar im SynTP. sys auftreten. Weil dieses Problem bei diversen Laptops seit vielen Jahren auftritt, und Synaptics offensichtlich nicht in der Lage ist, einen Treiber ohne diesen Fehler auszuliefern, werde ich in Zukunft vom Erwerb von Laptops mit Synaptics-Touchpad absehen. Unter Linux ist übrigens alles in Ordnung mit dem Touchpad. Es ist nur der Windows-Treiber von Symaptics, der hier braun ist. Kann es sein, dass ein Hardware-Problem zu dem speziellen Timing führt, das diesen Bug erst triggert? Ja, theoretisch. Aber ob das jetzt in der Praxis auftritt oder nicht? das ist ein Programmierfehler im Symaptics-Treiber. Schenker kann dafür nichts (außer dass sie Synaptics-Produkte ausliefern). Das einzige, was ich daher an dieser Stelle von Schenker erwarten würde, ist dass sie ab jetzt an ihre Produkte klar ranschreiben, ob da Synaptics-Produkte verbaut wurden oder nicht. Das Touchpad im Gerätemanager zu deaktivieren hilft übrigens nicht. Den Treiber manuell zu deinstallieren hilft auch nicht, weil Windows den sofort aus dem Windows Update Repository neu nachinstalliert. Das selbe passiert, wenn man den offiziellen Treiber von der Webseite von Synaptics lädt und zu installieren versucht. Update: Ein hilfreicher Hinweis kam noch rein: Dass das möglicherweise von einem Filtertreiber ausgelöst wird. Ein Filtertreiber ist ein Treiber, der sich sozusagen zwischen einen anderen Treiber und den Kernel hängt, das kennt man hauptsächlich bei Filesystemen. Bei Clevo-Laptops gibt es aber einen Filtertreiber für Hotkey-Handling. Das ist denkbar, dass der sich vor den Synaptics-Treiber hängt und den kaputtmacht. Zwischen Kernel-Komponenten gibt es keinen Speicherschutz wie zwischen verschiedenen Programmen im Userspace. Wenn der Schuld ist, trifft Synaptics natürlich keine Schuld und ich ziehe meine Kritik zurück. Ich probiere das mal aus, diese Filtertreiber nicht zu laden.

Sagen euch die Identitären was? Das ist so eine Feigenblatt-Geschichte, bei der sie aus dem traditionellen Nazi-Gedankengut die ganzen heute mit Knast und Ächtung verbundenen Punkte rausgeschnitten haben, und durch Weichspül-Rhetorik ersetzt haben. Grundtenor ist so: Vielfalt ist prima, und alle Völker haben ein Recht auf Existenz, aber bitte bei sich zuhause und nicht bei uns; Die Flüchtlinge machen uns unsere Identität kaputt hier!! Dann tauchte bei den Rassenreinheitsschützern der identitären Flüchtlings-Bekämpfer-Bewegung eine Animation auf, auf der man sehen konnte, dass die Schiffe, die im Mittelmeer Flüchtlinge retten, das im Wesentlichen gefühlt 100m vor der Küste von Libyen tun. Das haben die Identitären dann grob wie folgt geframed: Die NGOs sind Schlepperbanden und Menschenschmuggler, und die muss mal jemand an ihrem kriminellen Tun hindern!! Gesagt, getan, haben sie dann im Internet eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, über die anscheinend genug Kohle reinkam, dass sie damit ein Boot chartern und eine Besatzung bezahlen konnten. Das Boot heißt "C-Star", die Aktion hieß "Defend Europe", und ab hier wird die Quellenlage leider sehr dünn. Daher habe ich da bisher auch noch nichts im Blog zu gehabt. Aber jetzt ist bei den Gerüchten eine Grenze überschritten, die das zumindest als Unterhaltungsprogramm durchgehen lässt, wenn man es nicht als Nachrichten betrachten will :-)Die Besatzung von deren Schiff hat sich angeblich als ukrainische Mietsöldner herausgestellt. Dann hieß es, das Schiff sei in Suez gestoppt und festgesetzt worden. Und jetzt, frisch: die Crew ist angeblich wegen Menschenschmuggels in Haft und soll in Zypern Asyl beantragt haben. Nun ist die Krone keine sonderlich satisfaktionsfähige Quelle (die "Bild"-"Zeitung" Österreichs), aber immerhin ist es keine Antifa-Site :-)Mal gucken, wie sich das weiterentwickelt. Update: Auch Neues Deutschland berichtet vom Asylantrag. Update: Hier noch eine andere Quelle dafür, dass der Kapitän wegen Schlepperei in Haft ist. Die "Zeit" ist mal dem Vorwurf nachgegangen, ob die Seenotretter sich an die Regeln halten oder nicht. Update: Weil man ja immer beide Seiten anhören soll: Hier die "Welt" als Quelle, woher die Behauptungen kommen, dass die NGOs da mit Schlepperbanden zusammenarbeiten.? Wir haben Beweise dafür, dass es direkte Kontakte zwischen einigen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Schleppern in Libyen gibt?, sagte [der italienische Staatsanwalt] Carmelo Zuccaro der italienischen Tageszeitung? La Stampa?. Update: Und ein neuerer Beitrag von der "Welt", der noch konkreter wird. Die NGOs würden nachts Lichtsignale an Schlepperbanden an Land schicken, und:Dabei gilt es nicht als Problem, dass zu viele NGO-Schiffe italienische Häfen anlaufen. Als komplizierter wird ihre Rolle auf See erachtet. Mehrfach soll es vorgekommen sein, dass die Rettungsboote den Funkkontakt mit der italienischen Küstenwache abbrachen, vom Radarschirm verschwanden und in diesen Stunden womöglich in libysche Küstengewässer fuhren. Update: Das Schiff ist anscheinend wieder unterwegs.

Ach komm, wir laden mal alle unsere Daten in die Cloud hoch. Was kann da schon passieren! Unsere Outsourcing-Partner sind doch NCR und IBM! The leak, which occurred in 2015, saw the names, photos and home addresses of millions exposed. Those affected include fighter pilots of Swedish air force, police suspects, people under the witness relocation programme, members of the military's most secretive units (equivalent to the SAS or SEAL teams) and more. Und wer war das jetzt? Der Geheimdienst? Deren Kanzleramt-Äquivalent? Nein! Das Kraftfahrzeugbundesamt. The leak occurred after the Swedish Transportation Agency (STA) decided to outsource its database management and other IT services to firms such as IBM and NCR. However, the STA uploaded its entire database onto cloud servers, which included details on every single vehicle in the country. The database was then emailed to marketers in clear text message. When the error was discovered, the STA merely sent another email asking the marketing subscribers to delete the previous list themselves. Ich muss gerade an die Geschichte denken, als ein Journalist Helmut Kohl fragte, was er in Sachen Datenautobahn zu tun gedenke, und er antwortete, Autobahnen seien Ländersache. Insofern schon irgendwie passend, dass die zuständige Behörde die Daten ins Internet hochlädt. Und überhaupt, das nenne ich mal transparente Behördenarbeit!

Habt ihr die Story mit dem Ticketing-System für den ÖPNV in Budapest gehört? Die macht gerade die Runde. Ein 18-jähriger hat gesehen, dass er im Browser mit F12 den Ticketpreis ändern konnte vor dem Kauf-Submit, und das System hat ihm dann halt Tickets zum eingegebenen Preis verkauft. Der Typ hat das dann der Firma gemeldet, weil er ein wohlerzogener junger Mann mit Anstand und Moral ist? im Gegensatz zum ÖPNV-Betreiber, der ihn sofort angezeigt hat. Daraufhin holt ihn die Polizei ab. Der ÖPNV-Betreiber hat dann auch noch öffentlich Karma zum Fenster raus geschaufelt, indem sie damit herumgeprahlt haben, sie hätten einen Hacker erwischt. So und jetzt der Teil, der die Story für mich interessant macht:Anlässlich der Schwimm-Weltmeisterschaft sollte das öffentliche Verkehrsnetzwerk von Budapest ein neues E-Ticketing-System erhalten. Betreiber BKK ging dafür eine Partnerschaft mit T-Systems ein und steckte mehrere Millionen Euro in das Projekt. Ach sooo, sagt das doch gleich! Ihr habt mehrere Millionen auf T-Systems geworfen! HAHAHAHAHA, da wird das ganze direkt vergnügungssteuerpflichtig!
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